Seit September 2024 hat Neuendettelsau eine eigene Kommunale Integrationskraft. Ermöglicht wurde dies durch eine Kooperation der Gemeinde mit dem Diakonischen Werk Ansbach.
Susanne Wittmann betreut die Geflohenen in den Neuendettelsauer Unterkünften, die von der Regierung angemietet worden sind. Sie ist weniger in beratender, als vielmehr in verweisender und koordinierender Funktion tätig. So fungiert sie als wichtiges Bindeglied zwischen den Geflüchteten und den Einrichtungen in der Gemeinde wie Vereinen, Schulen, Kindertagesstätten, Ärztinnen und Ärzten – kurz, mit der gesamten Infrastruktur Neuendettelsaus.
Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen des Helferkreises Sicherer Hafen und den Hausmeistern der Unterkünfte ist sie Ansprechpartnerin und erste Anlaufstelle für die Neuankömmlinge. Sie hilft ihnen sich zurechtzufinden, gibt dabei aber in erster Linie Hilfe zur Selbsthilfe.
Nach Susanne Wittmanns bisherigen Erfahrungen sind die Migrantinnen und Migranten, die in Neuendettelsau ankommen, vor allem froh, in Sicherheit zu sein. Sie seien bemüht, so schnell wie möglich Anschluss und Heimat zu finden. Auch die Hausgemeinschaften funktionierten wunderbar und seien - unabhängig von der Nationalität - von gegenseitiger Unterstützung und Hilfsbereitschaft geprägt. Bewohner/innen, die schon einige Zeit in Neuendettelsau wohnten, übernähmen Aufgaben wie Übersetzen und begleiten Neuankömmlinge zu den Ämtern.
Eine weitere Aufgabe von Susanne Wittmann wird sein, den Migrantinnen und Migranten Beschäftigungsmöglichkeiten im Ort oder in der näheren Umgebung zu vermitteln. Bei Fragen dazu steht sie gerne zur Verfügung.
